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Paris   Elisabeth Kihlström 01.01.-30.04.2018 nächster Artikel >

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Weshalb Paris die Stadt der Liebe zur Kunst ist.

Paris hat ein immenses, künstlerisches Erbe ­– lange war es die erste Station der Grand Tour, hat sich im ausgehenden 19. Jahrhundert als Zentrum der Kunstentwicklung etabliert und ist jener Ort an dem die Avantgarde ihren Anfang nahm. Die Pariser Wohnateliers des BKA liegen zwischen Centre Pompidou und Place des Vosges im Marais – einem der ältesten Viertel im Zentrum von Paris. Angeschlossen an die Cité internationale des arts und deren Atelier-Programm ergeben sich Kontakte zu anderen Artists in residence wie von selbst. Denn in den Atelierhäusern arbeiten jährlich bis zu 1.000 internationale KünstlerInnen. ObjektkünstlerInnen steht ein ebenerdiges Atelier zur Verfügung, zwei weitere werden an Bildende KünstlerInnen und FotografInnen vergeben.

"Während meines Aufenthalts an der Cité Internationale des Arts habe ich meine Recherchen zum Thema Innenarchitektur und moderne Psyche vertieft. Im Zuge dessen habe ich mich mit den Schriften von Henri Lefebvre und seinen Gedanken zur Produktion des Raums und der politischen Bedeutung des Alltags befasst. Ich beschäftigte mich mit praktischen Arbeiten im Atelier, wie Weben, Zeichnen und Modellbau, und fertigte mehrere Fotoserien zu meinem Forschungsthema an. Ich besuchte viele verschiedene Orte, während ich in Paris war, wie beispielsweise die vom brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer 1971 gestaltete Zentrale der Kommunistischen Partei, das Maison du Brésil Paris von Le Corbusier und Lúcio Costa aus dem Jahr 1957 und die Cité de Refuge, ebenfalls von Le Corbusier, um nur einige zu nennen. Am Ende meines Aufenthalts gab ich gemeinsam mit dem deutschen Lyriker Felix Schiller eine performative Lesung unter dem Titel "Home at Work"."

www.elisabethkihlstrom.com

 

1. Mein Aufenthalt im Atelier in einem Wort:
  Ergiebig
2. Das fehlt mir/ das vermisse ich seit ich nicht mehr dort bin:
  Die Gemeinschaft in der Cité Internationale des Arts.
3. Dos & don'ts an diesem Ort:
  Möglichst viel auf Spaziergängen von Paris sehen, sich nicht im Atelier vergraben.
4. Wo man super Arbeitsmaterial kaufen kann:
  Boesner
5. Das sollte man unbedingt von zuhause mitnehmen:
  Badetuch, Geschirrtuch. Ein Paar warme, gestrickte Socken für Aufenthalte im Winter.
6. Zum Thema Kunst an meinem Residency-Ort:
  Jeden Monat kommt ein neuer Galerieplan, in dem alle Ausstellungseröffnungen in den Galerien der Stadt verzeichnet sind heraus – holen und hingehen! Ansonsten Bétonsalon, Villa Vassilieff etc.
7. Rund um das Auslandsatelier – hier kaufe ich ein, hier trinke ich Kaffee und hier gibt’s den besten Mittagsteller in Laufdistanz:
  Café La Tartine (24 Rue de Rivoli) ist großartig für ein einfaches Mittagessen und Kaffee. Die beste Bäckerei ist Au Petit Versailles du Marais, gleich neben dem Atelier. Dienstags und donnerstags gibt es einen Markt bei der Bastille, wo man sich am besten Gemüse und Obst holt.
8. Den Tag lasse ich häufig hier ausklingen (Dinner, Drinks und bester Sounds):
  Viele nette Bars im Marais oder auch rund um die Rue Oberkampf; fürs Abendessen und Drinks ist auch Belleville gut.
9. Was ich eigentlich gerne schon am Beginn meiner Residency über das Atelier gewusst hätte:
  Mir fällt dazu nichts ein.

 

 

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