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Istanbul   Barbara Eichhorn 30.6.- 28.9.2021 nächster Artikel >

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Warum am Bosporus künstlerisch die Post abgeht.

Kunst und Kultur genießen in der bevölkerungsreichsten Stadt der Türkei traditionell ein hohes Ansehen. Aktuell hat sich in Istanbul einiges geändert, denn das ehemals westlichste Tor zum Osten schlägt politisch gerade einen neuen Kurs ein. Umbrüche waren aber seit jeher ein interessantes Motiv für die Kunst. Während sich manche aus Vorsicht lieber alternative Ziele aussuchen, zieht es andere Künstlerinnen gerade deswegen in Istanbuls traditionelles Künstlerviertel Cihangir Beyoglu, wo das BKA sein Auslandsatelier betreibt. Wie erlebt man diese Stadt derzeit, die sich mit der Contemporary Istanbul und zahlreichen Galerie-Eröffnungen in der jüngeren Geschichte als wichtiger Kunst-Standort positioniert hat?

"Istanbul ist unglaublich groß, dicht, laut, voll, heiß, lebendig, bunt und in dieser Vielschichtigkeit schwer fassbar. Jede Ecke ist anders, das macht es so interessant und reizvoll. Manchmal ist diese Dichte auch zu viel, dann ist es gut, stille Orte zu finden. Nicht so leicht, aber ja, es gibt sie. Ich hatte keinen konkreten Plan für meinen Aufenthalt in Istanbul, vielmehr die Idee mich durch die Stadt treiben und die Dinge auf mich zukommen zu lassen, viel zu Fuß oder auf der Fähre zu Wasser, Eindrücke sammelnd, wohl wissend, dass es immer nur Fragmente sind. Bei all dem bildete das Zeichnen drinnen und draußen eine Verbindung und hat mich ankommen lassen."

barbaraeichhorn.com

 1. Mein Aufenthalt im Atelier in einem Wort:
  Harika, der Luxus eines unbeschwerten Seins.
2.   Dos & don’ts an diesem Ort:
  Mit offenen Augen und Herzen der Stadt und den Menschen begegnen.
3. Das fehlt mir/ das vermisse ich seit ich nicht mehr dort bin:
  Die Menschen, die mir dort ans Herz gewachsen sind, die Intensität der Stadt, das Rufen der Muezzins, welches sich wie ein Netz über die Stadt spannt, das viele Wasser.
4. Wo man super Arbeitsmaterial kaufen kann: 
  Art Sanatsal, Kadiköy.
5. Das sollte man unbedingt von zuhause mitbringen:
  Gelassenheit und gute Laune.
6. Zum Thema Kunst an meinem Residency Ort:
   Entsprechend der Hitze und der Sommerferien entfliehen viele Istanbuler der Stadt, vieles ruht, so auch die Kunstszene. Was mich nicht weiter gestört hat, denn die Stadt bietet mehr als genug an neuen Anreizen. Arther ist ein tolles Museum, Salt Galata und Beyoglu, Pera Museum, Depot.
7.  Rund um das Auslandsatelier – hier kaufe ich ein, hier trinke ich Kaffee und hier gibt’s den besten Mittagsteller in Laufdistanz:
  rund um die Firuzaga Cami bekommt man eigentlich alles: unbedingt die Bäckerei cihangir tarihi simit firini, Firuzaga, 59/A zu jeder Tages- und Nachtzeit, Obst-und Gemüsehändler Aktas Mini Hal, Aga Hamami Sk. 14/A, Mittagsteller: Cihangir Lokantasi, Kuloglu, Aga Hamami Sk. No:1 I Elvan Pastanesi, Kuloglu, Firuzaga Cami Sk. 2/a.
 8. Den Tag lasse ich häufig hier ausklingen (Dinner, Drinks und bester Sounds):
  Smyrna Kafe, Akarsu Yks. Sok I Erik Agaci, Simsirci Sk I Archeo, Hostel und Cafe, immer nette Leute, auch sehr als homeoffice zu empfehlen, Bogazkesen Cd. No:25 I Avlu Ocakbasi, Yeni Carsi Cd. No:19 I Falafel Koy, Kumbaraci Yks. No:69.
 9. Was ich gerne schon am Beginn meiner Residency über das Atelier gewusst hätte:
 
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