Away

Publication

AWAY - The Book about Residencies ist eine Publikation, die noch viel mehr als eine Dokumentation der Ausstellung von 2016 beinhaltet.
Das Buch widmet sich wesentlichen Fragestellungen und Überlegungen des Laboratory und gliedert sich in fünf Teile, die jeweils theoretische Texte sowie künstlerische Beiträge der teilnehmenden StipendiatInnen beinhalten. Während sich das erste Kapitel der historischen Entwicklung von Residence-Programmen und dem Atelierprogramm des Bundeskanzleramts widmet, beschreibt der nächste Abschnitt das umfangreiche und vielfältige Konzept von „AWAY – a project around residencies“. Im dritten Teil stehen unterschiedliche Destinationen und die damit verbundene Mobilität von Kunstschaffenden im Fokus verbunden mit Tagebucheinträgen von reisenden KünstlerInnen. Den Fragen nach der Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Ort und dessen konkreter Rückwirkung auf die künstlerische Arbeit gehen die beiden letzten Kapitel nach.

Publikation „AWAY – a project around residencies,
Alexandra Grausam (Hg.) für das Bundeskanzleramt Österreich,
Verlag für moderne Kunst, Auflage: 2.000, Deutsch / Englisch, 300 Seiten,
mit theoretischen Beiträgen von Susan Hapgood, Miwon Kwon, Jörn Schafaff,
Peter J. Schneemann, Sabine B. Vogel und Daniela Zyman.

Die Publikation ist hier im Verlag für moderne Kunst erhältlich.

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Das Buch wurde erstmals am 27. September 2018 im Rahmen von Österreichs Internationaler Kunstmesse viennacontemporary präsentiert. Nach der Begrüßung und Einführung von Alexandra Grausam, Projektleiterin und Kuratorin von AWAY, fand ein Talk "Was kann eine Residency?" moderiert von Lorenz Seidler (eSeL) statt.

Gäste:
Katrin Hornek, Künstlerin, Wien
Holger Jagersberger, Leiter des Atelierhauses Salzamt
Christiane Kada, Land Steiermark, Abteilung Kultur – Preise und Stipendien
Olga Okunev, Bundeskanzleramt Österreich Sektion II Kunst und Kultur, Abteilung II/1, Bildende Kunst, Architektur, Design, Mode, Foto- und Medienkunst
Peter J. Schneemann, Kunsthistoriker und Autor, Universität Bern

Gemeinsam mit den geladenen Gästen wurden wesentliche von Atelier-Programmen aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert.
Diese basieren auf einem historischen Konzept mit langer Tradition, das mit Entsendungspraktiken an europäischen Höfen seinen Anfang nimmt und seit den 1990er-Jahren einen neuen Aufschwung erlebt. Bis heute hat sich weltweit eine Vielzahl von heterogenen Modellen und Angeboten herausgebildet, die alle unter ein- und demselben Begriff subsumiert werden.

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